Die zweit größte Stadt der Niederlande in nur wenigen Worten zu beschreiben fällt sichtlich schwer.

Noch dazu kommt, dass wir nur 5 Stunden hatten uns die Stadt an zu schauen. Wir entschieden uns bewusst gegen einen typischen Touristengide. Unser erster Punkt war jedoch trotzdem das „Kijk Kubus“. Die Kubushäuser sind gelbe Wohngebäude, welche vom Architekten Piet Blom auf Basis von würfelförmigen, auf einer Ecke stehenden Baukörpern entwickelt wurden. Von außen sehen diese Wohnungen wahnsinnig interessant aus. Wir ließen es uns nicht nehmen und betrachteten die Häuser einmal von innen. Der wirklich kleine Wohnraum mit Ecken und Kanten ist sehr gewöhnungsbedürftig und definitiv keine lebensweiße für uns. Aber es war eine Erfahrung wert.

Weiter schauten wir uns die riesige Markthalle an. Sie steht ebenfalls direkt im Zentrum und ein Treffpunkt nicht nur für Touristen. Denn hier kommt jeder auf den Geschmack. Von Süß bis Herzhaft gibt es hier definitiv alles zu finden. So entschieden wir uns für eine Mittagspause. Danach ging es mit einem Fußmarsch auf die Erasmusbrücke. Wir kannten diese wunderschöne Brücke bereits durch Filmen. In Rotterdam ist diese Schrägseilbrücke die Verbindungsbrücke über dem Hauptstrom „Nieue Maas“.

Blick auf die Erasmusbrücke

Die meisten wären danach sicher müde gewesen. Doch das Wort müde, gibt es in unserem Sprachgebrauch nicht. Wir liefen weiter durch mehrere schöne Park zum Euromast.

Der Euromast ist ein Aussichtsturm, welcher 185 Meter hoch geht. Diese Aussicht durften wir einfach nicht verpassen.

Stadt Nummer 3: Amsterdam

Bereits Freitag, keine 24 Stunden später, ging es weiter nach Amsterdam. Stadt Nummer 3 wartete auf uns. Um gleich mal die Vorurteile weg zu schaffen, nein Amsterdam ist nicht ausschließlich zum „kiffen“ und feiern da. Und man möge es uns nicht glauben, aber beides haben wir in Amsterdam tatsächlich ausgelassen. Uns rief eher eine Krachtenfahrt. Und weitere Kilometer Fußmarsch. Etwas müde von den letzten Tagen besuchten wir diesmal aber nicht allzu viel, sondern ließen es gemütlich angehen. Das Wochenende nahte ja schließlich.

Und wir wären „dumm“ gewesen, wenn wir das schönste Dorf im ganzen Land nicht besucht hätten…

Weiter ging es nach Volendam

Volendam ist eine nordöstlich von Amsterdam am Markermeer gelegene Stadt liegt. Sie ist bekannt für ihre niedlichen „Puppenhäuser“ Holzhäuser und den Hafen, an dem zahlreiche Touristen ein und ausgehen. Bekannt ist der Ost auch für seine (einheimische) Musikszene. Nach all den Großstädten kamen wir hier bis Montagvormittag noch einmal zur Ruhe und luden unsere Batterien auf.

Die Niederlande haben den Ruf des langweiligen Flachlandes nicht verdient. Je nachdem, ob man es lieber laut oder leise mag, ob man es im Großstadtflair oder lieber ländlich mag, es ist alles vorhanden.

Die meisten Niederländer sind wahnsinnig gastfreundlich. Es gibt mehr Fahrräder, als Autos und trotz des eventuell vermuteten Chaos läuft der Verkehr ordentlich. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Zug und Bus (so wie wir den Urlaub erlebt haben) geht es vorbildlich voran. Es gibt freies WLAN, kaum Verspätungen und gibt es doch mal ein Problem, ist es meist gut organisiert. Wir können nur Danke sagen und kommen bestimmt gerne wieder!

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