• So. Jul 25th, 2021

…zahlreiche Tanzschulen, fast 100 Teilnehmerinnen im online Training, Believe in Yourself, ein Herzensprojekt.

ByGast Journalist

Jun 23, 2021

Was zunächst nur eine Idee ist, wächst innerhalb eines Jahres zu etwas ganz Großen. Viele Tanzschulen schlossen sich an, die Mittwochabende standen ganz im Zeichen des online Trainings und aus fremden Menschen, wurde plötzlich eine Familie, die sehnsüchtig auf den Flashmob hinfiebert. Wie sich Maren den Flashmob vorstellt, was sie inspiriert und was ihre Träume sind, könnt ihr im folgenden Interview lesen.

Du arbeitest jetzt schon einige Jahre als Tanztrainerin und Choreografin. Wo und wann fallen dir die Ideen zu deinen Choreographien ein?

“Das kann ich nicht festmachen. Manchmal sehe ich irgendetwas oder ich höre ein Lied und dann ist da plötzlich der Moment, dass es dann einfach da ist. Es dauert manchmal ein bisschen länger und manchmal geht es auch relativ schnell. Es kommt natürlich auch darauf an, in welcher Phase des Lebens man sich befindet. Für mich gibt es da keine bestimmte Regel. Es könnte theoretisch jetzt sein.”

Wie lange hast du für die Choreographie(n) zu dem Song Believe in Yourself gebraucht?

“Für die erste Choreografie haben wir tatsächlich ein wenig länger gebraucht. Wenn ich alles zusammen rechne 2 Tage. Es entstand immer so nach und nach, zusammen mit einem Trainerteam. Ich hatte meine Basis und die Grundvorstellung. Dann hörst du den Song und dir fallen schon weitere Ideen ein. Mir war wichtig, dass es einfach und schnell zu lernen ist. Die Menschen sollten schnell einsteigen können und müssen nicht unbedingt Tänzerinnen sein um mittanzen zu können. Der zweite Song war dann ein wenig schneller, weil natürlich schon die Basis, von der ersten Choreografie,
stand”

Wenn du den Song BIY hörst, an welchen Believe in Yourself Moment aus
deinem Leben musst du denken? Wer oder was inspiriert dich, niemals den
Glaube an DICH zu verlieren?

“Ich hab tatsächlich mehrere Believe in Yourself Momente in meinem Leben.
Deswegen ist es immer wieder schön, im Training, den Song zu hören und mich selbst daran zu erinnern an mich zu glauben, weil auch ich es vergesse. Ich starte bereits, mit diesen Gedanken, in den Tag und glaube einfach an mich. Meine größte
Inspiration sind meine Familie und meine Freunde, sowie Menschen die um mich
herum sind. Ich ziehe meine ganze Kraft aus schönen Gesprächen, aus den Menschen die um mich herum agieren und mich aufbauen. Es inspiriert mich und hilft
mir total.”

Du wirkst immer so positiv und gut gelaunt. Gibt es etwas, was dir Angst macht?

“Ich glaube, das was uns alle viel beschäftigt. Die Angst zu versagen, Erwartungen nicht zu erfüllen und Andere zu enttäuschen.”

Seit über einem Jahr gibt es das Online Flashmob Training. Beschreibe das
Gefühl, wenn du soviele Menschen hinter ihren Bildschirmen zu deiner
Choreografie tanzen siehst.

“Ich bin einfach so stolz, so glücklich und so dankbar, anders kann ich es gar nicht
beschreiben. Ich habe nie gedacht, dass es so ein großes Projekt wird und dass
soviele Menschen sich dafür begeistern lassen. Wenn ich die vielen strahlenden
Gesichter sehe, die Energie spüre, die mir entgegen gebracht wird und mitbekomme
wie viele Freundschaften dadurch geschlossen werden, was für Geschichten mit uns geteilt werden und dass die Menschen es sich nicht mehr wegdenken können ist einfach richtig schön. Das wir es geschafft haben, mit diesem Projekt, die Herzen zu berühren und die Botschaft in die Welt zu schicken, das wir alle mehr auf uns hören sollten, macht mich einfach unfassbar glücklich.”

Die Intention hinter deinem Projekt ist der Glaube an sich selbst…

Wenn du die Chance hättest deinem jüngeren Ich zu begegnen. Wäre das der
Rat dem du ihm aus heutiger Sicht geben würdest? Oder gebe es noch etwas,
was du ihm mit auf dem Weg geben würdest?

“Glaube an dich, du hast soviel Kraft in die dir. Du brauchst keine Selbstzweifel haben
und deinen Perfektionismus, musst du nicht bis an das Ende treiben. Alle ist gut, so
wie es ist. Hab einfach eine schöne Zeit, denn das Leben ist endlich. Man muss meiner Meinung nach, einfach jeden Tag genießen und Freude am Leben haben. Wir
beschäftigen uns zu sehr mit unnötigen Dingen und machen uns gegenseitig das
Leben viel zu schwer. Ich würde es schön finden, wenn Menschen mehr ehrlich
mitienander reden würden und dieser Neid einfach nicht mehr wäre. Man sollte sich
einfach mal sagen, was man füreinander empfindet, sich einmal öfter in den Arm
nehmen und dankbar sein für das was man hat.

Gibt es etwas von dem du noch träumst, was du dir aber noch nicht getraut hast
zu erfüllen?

“Ich habe mich, während meiner Arbeit auf der A’Rosa Blu, total in Norwegen verliebt.
Dort würde ich gerne noch hinreisen, egal ob alleine oder mit Freunden. Außerdem
habe ich mir für nächstes Jahr vorgenommen, die Nordlichter zu sehen.”

Wir alle fiebern dem Flashmob entgegen. Wie stellst du dir den Tag X vor? Was
muss aufjedenfall dabei sein, was darf aufkeinenfall fehlen?

“Ihr dürft auf gar keinen Fall fehlen, dass steht schon mal fest. Konfetti darf auch nicht fehlen und Pyrotechnik wäre ganz cool. Es wird eine große LED Leinwand geben, um die anderen Tanzschulen zu zuschalten. Ich weiß zu 100%, dass dieser Tag total aufregend für uns alle wird und bin sehr gespannt darauf, wie es am Ende alles funktioniert. Vor allem die Technik ist für mich bisher noch ein riesiges Rätsel. Ich will einfach Spaß haben und freue mich total, die ganzen Menschen zu sehen, die ich bisher nur online kenne.”

Ihr wollt mehr über das Projekt wissen? Folgt gern diesen Seiten:

Instagram: @flashmob_believe_in_yourself

Facebook: Flashmob „Believe in Yourself“

Homepage: www.believe-in-yourself.eu

Believe in Yourself, Interview mit Maren Wortmann (Choreografin und Trainerin Dance Company Herford) am 16.06.2021 in Herford. Gastjournalistin Nessi