Donnawedda – Dirndl! Fertig! Los! Die Rezension zum neuen voXXclub Album

Ein farbenfrohes Logo sticht hervor, wenn man das neue Album der fünf köpfigen Gruppe voXXclub in die Hand nimmt. Auch das Booklet erscheint in grellen Farben. „Donnawedda“ gibt es als normales Album mit 14 Songs, als limitierte Deluxe Edition mit 20 Songs und als limitierte Fanbox mit der Deluxe Edition inklusivem Schweißband, handsigniertem Autogramm, einem Poster und einem Kalender. Unter 2.000 limitierten Fanboxen wird es einen Glückspilz geben, welcher ein goldenes Ticket erhalten wird. Mit diesem goldenen Ticket hat man die Möglichkeit einen Tag mit der Band zu verbringen. Die Jungs darf man an diesem Tag im Tourbus begleiten, mit ihnen hinter der Bühne etwas Zeit verbringen und sie live an diesem Tag bei einem Konzert sehen.

Fanbox kaufen und nebenbei was Gutes tun

Wer die Fanbox kauft, erwirbt einen Kalender für 2019 „voXXclub Calender Boys – der Kalender für einen guten Zweck“. Mit diesem Kalender spendet man automatisch einen Euro für notleidende Bergbauern. Die Jungs sind splitterfasernackt zu sehen - ausziehen für den guten Zweck.

Es geht ums Tanzen, das Leben zu genießen, die Liebe und die Verbundenheit zur Heimat.

Bereits beim ersten Song, welcher die gleichnamige Singleauskopplung zum Album ist, merkt man die geballte Power. Der Rhythmus der sofort ins Blut geht und die klare Wahrheit in den Texten, mit Witz und Charme geschrieben. „Einer is echt, der andere net. Einer is gut, der andere bled. Nicht jeder ist dafür geborn, aber alle simma schön. Der oa von hinten und mir von vorn.“ Für ihre Frauen gehen sie auch gern „500 Meilen“. Ein Ohrwurm mit gängiger Melodie zeigt wie groß die Liebe zu ihnen und der Heimat ist.

In „Heja jo“, welcher ebenfalls ein Song ist, welcher schnell ins Ohr geht, besingen die fünf Jungs, dass alle gleich sind. „Bist von hier oder von dort oder am andern Land. Ob groß oder kloa, bist arm oder reich- wenn ma miteinander tanzen, ja dann san ma alle gleich.“ Auch an die Wahrheitsverdreher und Lügner im alltäglichen Leben haben sie ein Lied und fragen ganz charmant „San denn alle naarisch wordn?“

It´s raining men – und was für welche!!

„Lass es regnen, sexy Jungs in Lederhose.“ singen sie betörend. Die voXXclubber wissen ganz genau, wie reizvoll sie sind. Mit Jodelklängen und der Zuneigung zur Heimat ziehen sie ihr Publikum in ihren Bann. Das Album strotzt vor Lebensmut. Die Jungs sprechen Mut zu, dass Spitzenmadl endlich anzusprechen und zu sich selbst zu stehen.

Bei „Komm zeig her“ gibt es Komplimente an die Frauenwelt. „I mag so a richtgs Madl mit a dicke, stramme Wadl und ned a so a dünne Standardmaus.“- Du bist wunderschön mit jeder Kurve.  Es gibt aber auch ruhigere Töne. Zum Beispiel, wenn es um das Heimweh geht. „Nach den Bergen, nach am Gipfel und nach dir.“ Oder der Erkenntnis, wie groß die Liebe zur Heimat ist. „Weit draußen lernt ein junges Herz die Hoamat erst zu lieben.“ „Ho-La-Di-Je-I-Die“ sollte den einen oder anderen in Erinnerung schwelgen lassen. Diesen Song kennt man noch von der Silbereisentour vom letzten Jahr. Er ist ein Alltagshit zum runter kommen.

Für die nicht bairisch sprechenden Fans gibt es den Text im Booklet.

Neben Booklet und bairischem Wörterbuch kann man dann Wort für Wort sich den Text selbst übersetzen. „Heit gibt’s koa häddi, dadi, wari. Heit dua I, mach I, bin I.“ Ist eine Textpassage aus einem Song, welcher sich recht schnell als mein Favorit entpuppt hat. Übersetzt heißt es so viel wie „Heut gibt’s kein hätt ich, tät ich, wär ich. Heut tu ich, mach ich, bin ich.“ Er soll symbolisieren, dass man nicht auf morgen warten soll- schnapp dir das Glück sofort und trau dich.

Die Kraft der ausgebildeten Musicalstimmen spürt man sofort.

Die Songs gehen ins Ohr und bei Liebhabern sofort ins Blut. VoXXclub ist erwachsen geworden. In ihrem vierten Album geht es nicht mehr nur um volkstümliche Schlagermusik, sondern um Musik die viel mehr kann - authentische Texte und charakterstarke Melodien. Hört vielleicht einmal selbst hinein und überzeugt euch. „Drum Rucksack her, Bergschuh an un dann nix wia aufi auf die Alm.“

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