Toleranz zeigen – ja, auf jeden Fall! Egal ob es um Sexualität, Herkunft oder andere Themengebiete geht. Aber ist Toleranz wirklich der richtige Weg? Toleranz bedeutet Duldung…Ist eine Akzeptanz nicht viel wichtiger?

Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen.

Das Thema Toleranz mit seiner Vielseitigkeit ist ein schweres Thema. Sodass wir uns entschieden haben erst einmal vier Teile herauszubringen, um zu sehen wie sie auf euch wirken. Wir haben mit Betroffenen gesprochen, die bereits negative Erfahrungen gesammelt haben mit intolerant Menschen und ganz bewusst auch “Tabuthemen” angesprochen.

Toleranz oder Akzeptanz?

Ja, es ist richtig. Toleranz bedeutet wörtlich gesehen Duldung. Umgangssprachlich ist mit Toleranz heute häufig aber auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff hinausgeht. Gegenwärtig ist der Begriff so viel mehr. Es ist die Hoffnung auf ein wohlwollendes Miteinander. Verständnis füreinander zu entwickeln und zu zeigen, ohne die Meinung des anderen übernehmen zu müssen.

Menschenwürde, Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung bilden heute die Basis der Toleranz

Es ist nicht hinnehmbar, wenn Menschen aufgrund ihrer Sexualität, ihrer Herkunft, ihrer Behinderung oder aus anderen Gründen ausgegrenzt oder/und diskriminiert werden. Es hat etwas mit Intelligenz zu tun, diese „Nächstenliebe“. Und gewiss ist sie nicht angeboren, sie ist anerzogen oder (spätestens) aus eigener Intelligenz gereift.

Toleranz bedeutet Unvoreingenommenheit und Offenheit gegenüber dem bisher Unbekannten. Nur wer sich ohne vorheriges (Vor)urteil auf Neues einlässt und sich dem Andersartigen nicht verschließt, kann Toleranz entwickeln.

Stars and Scenes zeigt Toleranz, Akzeptanz und Mut zum Anderssein

Ähnlich wie bei unserem letzten Themengebiet Umweltschutz möchten wir euch nicht zwingen, aber euch dazu anregen etwas zu ändern. Wir werden viele Bereiche in den Toleranz wichtig ist ansprechen. Nicht alle, aber einige!

Anfangen wird es im Juni mit einer Lebensgeschichte von einem ganz besonderen Kämpferherz. Schon früh musste er lernen mit Mobbing umzugehen aufgrund seiner Herkunft (seiner Hautfarbe). Später wurde er in der Schule gemobbt, weil er homosexuell ist und sich anders kleidete. Ehrlich und ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen erzählt Jeldos Stecker, wie er sich dabei fühlte und wie er lernte gegen den Hass umzugehen.

Weitere Themen Behinderung im Alltag, Mobbing (allgemein) und wie tolerant bin ich zu mir selbst

Ganz wichtig ist es dabei, dass jeder für sich überlegt und schaut, wie er das Thema anpackt.

Schreibt uns gern auch eure Meinungen. Wir werden diese einbauen (auch, wenn nicht gewollt ohne euch namentlich zu erwähnen).

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